Fotoreportage

Die Corona-Pandemie hat die Welt zurzeit fest im Griff.

Seit der Notstand am 16. März auch in der Schweiz ausgerufen wurde, hat sich nicht nur unser Denken verändert, sondern auch die Stadtbilder, natürlich auch dasjenige von Winterthur.

Selten, so scheint es mir zumindest, lagen Solidarität unseren Mitmenschen gegenüber und Egoismus, durch übertriebene Hamsterkäufe so nahe beieinander wie im Moment. Wo sich früher das Leben in den Gassen abspielte, dominieren jetzt verriegelte Türen und Schaufensterplakate animieren dazu, die Einkäufe online zu erledigen.


Anstatt fröhliche Menschengruppen im Park, findet man haufenweise Verbots- und Warnhinweise. Der Bahnhof Winterthur und ansonsten überfüllte Parkplätze sind durch die Menschenleere kaum wieder zu erkennen. Menschengesichter verbergen sich hinter Schutzmasken und das ökologische Denken spielt plötzlich kaum mehr eine Rolle bei all den Einweg-Hygieneartikeln und dem Plastik-Geschirr der Menü-Lieferdienste. Altersheime wurden beinahe wie Gefängnisse abgeriegelt und Kinderspielplätze wurden zur Sperrzonen erklärt. Hätte uns das jemand vor 3 Monaten erzählt, hätten wir es für einen schlechten Scherz gehalten. Aber das ist es nicht!

Zum Glück naht ja Hoffnung. Dank den fallenden Infektionszahlen kehrt ab heute ein kleines Stück Normalität zu uns zurück. Die Frauenwelt darf sich freuen. Coiffeur-Läden und Kosmetiksalons dürfen uns ab Montag wieder als Kunden begrüssen. Auch die Baumärkte gehen in die Startposition für den sicherlich herrschenden Andrang.


Es bleibt nur zu hoffen, dass mit der schrittweisen Lockerung und dem zurückkehrenden öffentlichen Leben, unser gesunder Menschenverstand nicht verloren geht. Und wer weiss, eventuell ist doch das Eine oder Andere aus der Krise in unseren Köpfen für die Zukunft gespeichert worden.



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